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Konfliktlösungen und Veränderungs­prozesse gemeinsam mit den Beteiligten erarbeiten – das ist eine Mission!

Konstruktive Gespräche und faire Lösungen

Ihr Mediator aus Heidelberg

Ich bin ausgebildeter und zertifizierter Mediator (Heidelberger Institut für Mediation/Universität Heidelberg) und im Bereich der Wirtschaftsmediation tätig. Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht bei Schlatter Rechtsanwälte PartGmbB in Heidelberg befasse ich mich täglich damit, Konflikte zum Wohle aller Beteiligten zu einem guten Ende zu bringen.

Meine Erfahrung und mein Wissen gebe ich als Lehrbeauftragter der Universität Heidelberg für „Mediation und Streitschlichtung im Arbeitsleben“ an Studierende weiter.

Profitieren Sie von meiner über 25 Jahre langen Erfahrung in der Lösung von Konflikten im Arbeitsleben!

Herzlichst
Ihr Hanns-Uwe Richter

Hilfe bei Konflikt und Streit

Ablauf, Ziele und Kosten einer Mediation

Ungelöste Konflikte sind gerade im Wirtschaftsleben sehr teuer und stellen eine erhebliche Belastung für die Beteiligten dar. Im schlimmsten Fall droht eine Eskalation. Doch soweit muss es nicht kommen!

Als professioneller Mediator aus Heidelberg biete ich ein konstruktives Verfahren an, mit dem alle Parteien die Kontrolle über das Geschehen wieder zurückerlangen und den Konflikt lösen können. Das Ziel ist eine für alle Beteiligten faire Lösung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen.

Was ist Mediation?

Die Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, bei dem die Beteiligten mit meiner Hilfe eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben.  Die Mediation ist freiwillig und selbstverständlich vertraulich.

Wann ist eine Mediation sinnvoll?

Sie wünschen sich eine faire Lösung und möchten diese aktiv erarbeiten? Ihr Konfliktpartner ist ebenfalls bereit zur konstruktiven Kommunikation? Dann macht es Sinn, sich an mich zu wenden. Auch wenn Sie den Kontakt mit Ihrem Konfliktpartner nicht einfach beenden können und einer Eskalation vorbeugen möchten, ist die Mediation ein geeigneter Weg.

Was ist das Ziel der Mediation?

Das Ziel meiner Mediation ist die einvernehmliche, außergerichtliche Lösung eines Konflikts mit einer verbindlichen, nachhaltigen Vereinbarung der Parteien.  In diese Vereinbarung fließen die Bedürfnisse und Interessen aller Parteien ein.

Was sind die Chancen einer Mediation?

Mit der Mediation lassen sich gerichtliche Auseinandersetzungen häufig vermeiden. Es besteht die Chance einer raschen Beilegung des Konflikts und einer langfristigen, tragfähigen Lösung, die alle Parteien zufriedenstellt. Im Gegensatz zu gerichtlichen Verfahren, die öffentlich sind, ist das Mediationsverfahren streng vertraulich.

Was ist der Schlüssel für den Erfolg einer Mediation?

Gary J. Friedman, der Pionier der Mediation in den Vereinigten Staaten,  nannte vier Leitlinien, die für den Erfolg einer Mediation maßgebend sind:  Das gegenseitige Verstehen der Beteiligten, die Eigenverantwortung der Beteiligten für ihre Konfliktbeilegung, die Zusammenarbeit der Beteiligten und die Wahrnehmung der tieferen Konfliktgründe. Anhand dieser Leitlinien unterstütze ich die Beteiligten bei der Konfliktlösung.

Für welche Bereiche biete ich Mediation an?

Als Mediator im Bereich der Wirtschaftsmediation biete ich Unterstützung bei Konflikten zwischen 

  • Gesellschaftern
  • Gesellschaftern und Geschäftsführern
  • Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung
  • Führungskraft und Mitarbeiter
  • Mitarbeitern
  • Teams
  • Unternehmen
  • Kommunen
  • öffentliche Einrichtungen
  • Beteiligten der Unternehmensnachfolge
  • Beteiligten in Erbangelegenheiten

Erste Schritte der Mediation

Das Mediationsverfahren beginnt mit der Auftragserklärung: Alle Parteien werden über das Mediationsverfahren und die Rolle und Haltung des Mediators informiert. Auch die Vereinbarung von Regeln für die Zusammenarbeit und das Schaffen eines Arbeitsbündnisses stehen am Anfang meiner Mediation. Beide Parteien stellen ihre Anliegen als Basis für die Themensammlung der Konfliktfelder dar.

Ablauf der Mediation – Konfliktbearbeitung

Wenn gemeinsam ein Arbeitsbündnis geschlossen wurde, beginnt die eigentliche Konfliktbearbeitung.  Die Parteien erhalten Gelegenheit, ihre Sicht zu jedem Themenpunkt umfassend darzustellen. Gleichzeitig werden alle erforderlichen Informationen erhoben. Mit meiner Unterstützung werden die tieferliegenden persönlichen Interessen der Parteien herausgearbeitet. Danach folgt ein Brainstorming zur Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten, die anschließend von den Parteien mit Blick auf ihre Interessen bewertet werden.

Abschluss der Mediation

Am Ende halten wir die Ergebnisse in einer verbindlichen Abschlussvereinbarung fest. Bei der praktischen Umsetzung begleite ich Sie als Mediator in der Nachbetreuung.

Wie hoch sind die Kosten einer Mediation?

Die Kosten der Mediation sind jeweils abhängig von den individuellen Umständen, die dem Mediationsverfahren zugrunde liegen. Bitte bedenken Sie: Eine Mediation ist regelmäßg wesentlich günstiger als die Kosten für ein Gerichtsverfahren.

Wann ist eine Co-Mediation sinnvoll?

Wenn es im Interesse der Konfliktparteien liegt und diese damit einverstanden sind, arbeite ich gemeinsam mit einer Co-Mediatorin oder einem Co-Mediator. Hierfür steht den Beteiligten ein Pool erfahrener Co-Mediatorinnen und Co-Mediatoren unterschiedlicher Fachrichtungen zur Verfügung.

Is it possible to hold the mediation proceedings in English?

Of course, I am also happy to hold the mediation proceedings in English.

„Ziel eines Konfliktes oder einer Auseinandersetzung
soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.“

Joseph Joubert

Ich bleibe für Sie auf dem Laufenden

Aktuelles zur Streitbeilegung und Mediation

16.07.2019

Arbeiten 4.0

Führung und Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Wandels

Henning Keber, Geschäftsführer der Process One Consulting GmbH, und ich erörterten mit Unternehmern und Managern im Rahmen einer Führungs-Werkstatt zwei Perspektiven der Arbeit 4.0.

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24.06.2019

SCHLATTER sponsert auch in diesem Jahr das Benefiz-Golfturnier zugunsten des Hospiz Agape

Mehr als 110 Golfer schlugen am 16.06.2019 im Golfclub St. Leon-Rot wieder einmal für den guten Zweck ab.

Bereits zum sechsten Mal fand unter der Schirmherrschaft der Eheleute Anneli und Dietmar Hopp das Benefiz-Golfturnier zu Gunsten des Fördervereins Hospiz Agape e.V. statt.

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23.06.2019

Konfliktbewältigung und Emotionen

Ein Seminar bei dem Benediktinerpater Anselm Grün

Konflikte gehören zu jedem Leben. Sie können voranbringen, neue Entwicklungen fördern und Beziehungen klären. Doch oft werden Konflikte vermieden, verleugnet und verharmlost. Es gärt dann untergründig weiter. Und ungelöste Konflikte lähmen die Gruppe. Der Benediktinerpater Anselm Grün zeigte auf, wie negative Emotionen zu Quellen für positive Kraft werden können.

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03.06.2019

Konflikte in eisigen Höhen

Bergwanderung mit der Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner

Mehrwöchige Expeditionen, mit einem Team auf engstem Raum, höchste Anforderungen für Körper und Geist.

Bei einer Bergwanderung in den Kitzbüheler Alpen sprach ich mit der österreichischen Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die alle 14 Achttausender ohne künstlichen Sauerstoff bestieg, über Konflikte im Team am Berg.

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16.05.209

Führungswerkstatt „Arbeiten 4.0 Führung und Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Wandels“

Am 25. Juni 2019 führe ich gemeinsam mit Henning Keber, Managing Partner der Process One Consulting GmbH, Bensheim, eine Führungswerkstatt durch. Vor dem Hintergrund der Megatrends Digitalisierung und Demographie laden wir zu einem Praxisdialog ein. […]

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06.05.2019

Die lösungsorientierte Perspektive in der Mediation

Lösungen konstruieren statt Probleme analysieren!
 
In einem Team kommt es zu Reibereien, deren Konflikt ich mediiere. Um das Team bei der Lösung des Konflikts erfolgreich zu unterstützen, richte ich die Aufmerksamkeit des Teams darauf, sich vorzustellen, wie die Lösung des Konflikts aussehen könnte. Ich bin davon überzeugt, dass man eine Problemlösung am schnellsten [...]

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30.04. 2019

Werkzeuge des erfolgreichen Mediators
Die Transaktionsanalyse

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ (Paul Watzlawick)

Für mich als Mediator ist wichtig, mehrere Werkzeuge zu besitzen, um Sie in der Mediation erfolgreich unterstützen zu können. Werkzeuge, die ich benutze, sind die Modelle und die Konzepte der Transaktionsanalyse (TA). […]

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25.03.2019

Gerichtsentscheidung als Instrument der Konfliktlösung: „SV Waldhof Mannheim / Deutscher Fußballbund e.V.“

Als Anwalt für Sportrecht habe ich in einem Interview bei RON-TV am 20. März 2019 die Entscheidung kommentiert.

Den Link finden Sie hier, das Interview beginnt ab Minute 5:20.

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11.03.2019

Mediationsverfahren vor (Druck-) Kündigung

Welche Geschäftsführung fürchtet folgende Situation nicht: Es gibt Differenzen zwischen dem Team und einem Teammitglied. Die Situation eskaliert. Zahlreiche Teammitglieder drohen an, das Unternehmen zu verlassen, wenn sie weiterhin mit dem Teammitglied zusammenarbeiten müssten. Die Geschäftsführung gibt dem Druck des Teams nach und kündigt das Arbeitsverhältnis mit dem Teammitglied.

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11.03.2019

Konfliktlösung durch erfolgreiches Verhandeln

Daniel Shapiro, Gründer und Direktor des Harvard International Negotiation Program, beschreibt in seinem 2018 erschienenen Buch „Verhandeln“, wie wir Gräben durch Verhandlung überwinden können.  
Manche Konflikte seien so stark, dass sie das Leben des Einzelnen beherrschen, ihn belasten und nicht auflösbar erscheinen.

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18.11. 2018

Konfliktlösung in der kommunalen Verwaltung – Mediation statt Arbeitsrecht?

Unter diesem Titel hielt ich am 18. November 2018 bei der Tagung des Vereins für kommunale Projekte e.V. (VKP) vor Bürgermeistern der Metropolregion Rhein-Neckar einen Vortrag. Ich plädierte dafür, bei Konflikten in der Kommunalverwaltung neben den Werkzeugen des Arbeitsrechts auch Werkzeuge der Moderation und der Mediation zu benutzen. […]

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Arbeiten 4.0

Führung und Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Wandels

Henning Keber, Geschäftsführer der Process One Consulting GmbH, und ich erörterten mit Unternehmern und Managern im Rahmen einer Führungs-Werkstatt zwei Perspektiven der Arbeit 4.0.

Henning Keber stellt heraus, wie wichtig Führung ist, um die Zukunft der Organisation zu sichern. Ich befasste mich damit, welche Chance die Mediation bietet, um einen Interessenausgleich zwischen Unternehmen und Mitarbeitern im Rahmen der bevorstehenden Veränderungen zu finden. Die anregende Diskussion zeigte, wie bedeutsam die Themen in der Praxis sind.

Die Veranstaltung klang mit einem Barbecue und guten Gesprächen auf der Dachterrasse der Kanzlei aus.

SCHLATTER sponsert auch in diesem Jahr das Benefiz-Golfturnier zugunsten des Hospiz Agape

Mehr als 110 Golfer schlugen am 16.06.2019 im Golfclub St. Leon-Rot wieder einmal für den guten Zweck ab.

Bereits zum sechsten Mal fand unter der Schirmherrschaft der Eheleute Anneli und Dietmar Hopp das Benefiz-Golfturnier zu Gunsten des Fördervereins Hospiz Agape e.V. statt. Insgesamt konnten an diesem Tag – nicht zuletzt durch eine großzügige Aufstockung der Dietmar Hopp-Stiftung – ein Spendenbetrag von insgesamt 50.000,- € zugunsten des Hospiz Agape Wiesloch zusammengetragen werden.

Das Hospiz Agape ist eine Herberge für Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie deren nahestehenden Personen. SCHLATTER engagierte sich bei dieser alle zwei Jahre stattfindenden Benefizveranstaltung bereits zum dritten Mal – in diesem Jahr als einer der beiden Hauptsponsoren zusammen mit der SNP Schneider-Neureither & Partner SE.

Das nachfolgende Foto zeigt die Bekanntgabe des Spendenergebnisses im Rahmen der Abendveranstaltung und zeigt (von links nach rechts) Schlatter-Partner Dr. Hanns-Uwe Richter, den Organisator des Golfturniers Mark Lins, Schlatter-Partner Dr. Björn Lange, Dennis Krieger (SNP SE) sowie den Ersten Vorsitzenden des Fördervereins Hospiz Agape e.V. Hans Klemm.

Konfliktbewältigung und Emotionen

Ein Seminar bei dem Benediktinerpater Anselm Grün

Konflikte gehören zu jedem Leben. Sie können voranbringen, neue Entwicklungen fördern und Beziehungen klären. Doch oft werden Konflikte vermieden, verleugnet und verharmlost. Es gärt dann untergründig weiter. Und ungelöste Konflikte lähmen die Gruppe. Der Benediktinerpater Anselm Grün zeigte auf, wie negative Emotionen zu Quellen für positive Kraft werden können. Es komme darauf an, wie man mit Emotionen umgehe. Es gehe nicht darum, sich gegen Emotionen zu wehren. Denn alle Emotionen haben einen Sinn. Versuche, ein Gefühl zu unterdrücken, führten eher dazu, dass dieses noch intensiver und noch stärker werde.

Anhand zahlreicher Beispiele aus eigenen Gesprächen und Begegnungen widmete sich der Benediktinerpater Emotionen wie Ärger, Hass, Jähzorn, Neid, Eifersucht und Trauer und gab Ratschläge, wie mit diesen umgegangen werden könne. Er ging noch weiter und zeigte auf, wie diese negativen Emotionen ins Positive verwandelt werden können. Anselm Grün führte uns bei dem Seminar  in der Abtei Münsterschwarzach Strategien für die Konfliktbewältigung auf, die durch Erkenntnisse der Psychologie und Konfliktforschung gestützt werden. Anselm Grün – eine beeindruckende Persönlichkeit mit Ansichten und Einsichten, die bereichernd sind und zum Nachdenken anregen!

Konflikte in eisigen Höhen

Bergwanderung mit der Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner

Mehrwöchige Expeditionen, mit einem Team auf engstem Raum, höchste Anforderungen für Körper und Geist.

Bei einer Bergwanderung in den Kitzbüheler Alpen sprach ich mit der österreichischen Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner, die alle 14 Achttausender ohne künstlichen Sauerstoff bestieg, über Konflikte im Team am Berg. Sie versuche, überhaupt erst keine Konflikte entstehen zu lassen. Dies bedeute, sofort im Team offen anzusprechen, sobald etwas einen Konflikt auslösen könnte. Das Wichtigste überhaupt sei – so Gerlinde – dass diese Aussprache mit „Achtung und gegenseitigem Respekt“ geschehe.

Achtung und Wertschätzung, die oft vernachlässigten und doch so lebenswichtigen Bedürfnisse des Menschen, auch und gerade am Berg.

Führungswerkstatt „Arbeiten 4.0 Führung und Zusammenarbeit im Rahmen des digitalen Wandels“

Am 25. Juni 2019 führe ich gemeinsam mit Henning Keber, Managing Partner der Process One Consulting GmbH, Bensheim, eine Führungswerkstatt durch. Vor dem Hintergrund der Megatrends Digitalisierung und Demographie laden wir zu einem Praxisdialog ein.

Henning Keber wird „Die Aufgabe und Funktion von Führung als wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung der Organisation“ darstellen.

Ich zeige die Perspektive auf „Die Mediation als Chance des wirksamen Interessenausgleichs zwischen Unternehmen und Mitarbeitern im Rahmen der bevorstehenden Veränderungen“.

Die Veranstaltung findet am 25. Juni 2019 zwischen 17 und 19:30 Uhr bei Schlatter Rechtsanwälte, Kurfürstenanlage 59, 69115 Heidelberg, statt.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben, bitte ich um Rückmeldung an info@heidelberg-mediatior.de

Die Einladung mit näheren Einzelheiten finden Sie hier.

Die lösungsorientierte Perspektive in der Mediation

Lösungen konstruieren statt Probleme analysieren!

In einem Team kommt es zu Reibereien, deren Konflikt ich mediiere. Um das Team bei der Lösung des Konflikts erfolgreich zu unterstützen, richte ich die Aufmerksamkeit des Teams darauf, sich vorzustellen, wie die Lösung des Konflikts aussehen könnte. Ich bin davon überzeugt, dass man eine Problemlösung am schnellsten und sichersten dadurch erreicht, dass man sich von Anfang an auf die Lösung und nicht auf das Problem konzentriert. Die Medianten mögen sich vorstellen, was anders wäre, wenn der Konflikt beigelegt ist. Der Blick wird dadurch nach vorne in die Zukunft gerichtet, nicht zurück in die Vergangenheit. Es soll nicht in der Vergangenheit geforscht werden, wann und aus welchem Anlass der Konflikt entstanden ist. Es wird vielmehr bei der Lösungsfindung dort angesetzt, was jetzt im Team gut funktioniert und welches Verhalten in der Zukunft gewünscht wird.  Meine Erfahrung zeigt die Richtigkeit der Aussage von Steve de Shazer, der sagte:

"Problem talk creates problems, solution talk creates solutions" - "Über Probleme zu sprechen, bringt Probleme hervor, über Lösungen zu sprechen, bringt Lösungen hervor."

Anknüpfungspunkt ist de Shazers Wunderfrage: "Angenommen, das Problem ist gelöst. Woran merken Sie, dass eine Lösung eingetreten ist?" Das Gespräch in der Mediation wechselt so von einer Problemzentrierung auf eine Lösungsorientierung.

Es beeindruckt mich immer wieder zu sehen, wie die Medianten durch diesen Perspektivwechsel hin zur lösungsorientierten Perspektive gemeinsam im Team Lösungen für einen Konflikt entwickeln, der für sie vor Beginn des Mediationsverfahrens noch unlösbar erschien.

Werkzeuge des erfolgreichen Mediators – Die Transaktionsanalyse

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“ (Paul Watzlawick)

Für mich als Mediator ist wichtig, mehrere Werkzeuge zu besitzen, um Sie in der Mediation erfolgreich unterstützen zu können.

Werkzeuge, die ich benutze, sind die Modelle und die Konzepte der Transaktionsanalyse (TA). Eine Transaktion ist der Austausch von Informationen zwischen den Ich-Zuständen von zwei Personen. Die TA geht dabei davon aus, dass sich Menschen in unterschiedlichen Situationen und Kontexten, beruflich wie privat, in unterschiedlichen Zuständen befinden (Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich). Dies hat Auswirkungen auf die mögliche Interpretation der gesendeten und empfangenen Information.

In einer Mediation finden häufig so genannte verdeckte Transaktionen statt. Bei verdeckten Transaktionen sprechen die beiden Personen in unterschiedlichen Ich-Zuständen (Frage: Wann kann ich mit Ihrer Ausarbeitung rechnen? (Erwachsenen-Ich der Führungskraft); Antwort: „Was soll ich denn noch alles machen?“ (Kind-Ich des Mitarbeitenden; eine Antwort aus dem Erwachsenen-Ich wäre gewesen: „Sie bekommen die Ausarbeitung heute Abend.“) Hier ist es meine Aufgabe als Mediator, das Gespräch auf solch parallele Transaktionen (Frage aus dem Erwachsenen-Ich und Antwort aus dem Erwachsenen-Ich) umzuleiten.

Bei einer Mediation in Organisationen erwartet mich häufig das so genannte Dramadreieck. Es besteht eine dramatische Dynamik zwischen der Rolle des Verfolgers (der vorwirft, ständig Kritik übt, zurechtweist und herabsetzt), der Rolle des Retters (der immer hilft, tröstet und für andere mitdenkt, auch ohne gebeten worden zu sein) und der Rolle des Opfers (hilflos, verzweifelt, scheinbar unwissend, fühlt sich ungerecht behandelt). Hier helfe ich mit einer Reframing- Methode die dramatische Dynamik ins Positive umzukehren, so dass der überlegene Retter zu einem dezenten Begleiter, der zornige Verfolger zu einem bestärkenden Impulsgeber und das resignierte Opfer zu einem sorgsamen Stabilisator wird.

Die Werkzeuge der Transaktionsanalyse helfen mir sehr bei der Mediation in und außerhalb von Organisationen.

Gerichtsentscheidung als Instrument der Konfliktlösung: „SV Waldhof Mannheim / Deutscher Fußballbund e.V.“

Der SV Waldhof hat vor dem Landgericht  Frankfurt (Az. 2-06 O 420/18) einen Punktsieg gegen den DFB erzielt. Das Landgericht hat die Entscheidung der Sportgerichtsbarkeit, dem SV Waldhof wegen Fanausschreitungen drei Punkte in der Saison 2018/19 abzuziehen, aufgehoben. Als Anwalt für Sportrecht habe ich in einem Interview bei RON-TV am 20. März 2019 die Entscheidung kommentiert.

Den Link finden Sie hier, das Interview beginnt ab Minute 5:20.

Konfliktlösung in der kommunalen Verwaltung – Mediation statt Arbeitsrecht?

Unter diesem Titel hielt ich am 18. November 2018 bei der Tagung des Vereins für kommunale Projekte e.V. (VKP) vor Bürgermeistern der Metropolregion Rhein- Neckar einen Vortrag. Ich plädierte dafür, bei Konflikten in der Kommunalverwaltung neben den Werkzeugen des Arbeitsrechts auch Werkzeuge der Moderation und der Mediation zu benutzen. Den Vortrag als PowerPointPräsentation finden Sie hier.

Mediationsverfahren vor (Druck-) Kündigung

Welche Geschäftsführung fürchtet folgende Situation nicht: Es gibt Differenzen zwischen dem Team und einem Teammitglied. Die Situation eskaliert. Zahlreiche Teammitglieder drohen an, das Unternehmen zu verlassen, wenn sie weiterhin mit dem Teammitglied zusammenarbeiten müssten. Die Geschäftsführung gibt dem Druck des Teams nach und kündigt das Arbeitsverhältnis mit dem Teammitglied.

Das Landesarbeitsgericht Hamm hat am 16.10.2015 (Az. 17 Sa 696/15) in einem derartigen Fall entschieden, dass die Geschäftsführung dem Druck der Beschäftigten nicht in zumutbarem Umfang entgegengetreten sei. Die Kündigung sei nicht das einzige Mittel gewesen, um einen drohenden Schaden abzuwenden. Die Geschäftsführung hätte den Konfliktparteien zuvor die Durchführung eines Mediationsverfahrens anbieten müssen. Denn die Mediation sei ein anerkanntes Instrument, das geeignet sein könne, innerbetriebliche Konflikte dauerhaft zu lösen.

Diese Entscheidung knüpft an die bisherige Rechtsprechung an, vor einer Kündigung alles Zumutbare zu unternehmen, um eine Kündigung zu vermeiden. Das Neue an der Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Hamm ist, dass auch die Mediation ein solches vorrangig zu ergreifendes Instrument sein kann.

Konfliktlösung durch erfolgreiches Verhandeln

Daniel Shapiro, Gründer und Direktor des Harvard International Negotiation Program, beschreibt in seinem 2018 erschienenen Buch „Verhandeln“, wie wir Gräben durch Verhandlung überwinden können. 

Manche Konflikte seien so stark, dass sie das Leben des Einzelnen beherrschen, ihn belasten und nicht auflösbar erscheinen. Shapiro zeigt Wege auf, wie man zum Kern des Konflikts durchdringt und diesen beilegen kann.

Bei Konflikten spielten Vernunft, Emotionen und Identität zusammen. Sehen wir unsere Identität bedroht, blockieren wir konstruktive Lösungen. Die Beziehungen müssten daher neu gestaltet werden, so dass Identitäten langfristig respektiert werden. Um Konflikte in Beziehungen zu lösen, müsse ein Mittelweg zwischen Veränderung und Akzeptanz gefunden werden. Es gelte die richtige Balance zu finden zwischen dem, was wir akzeptieren können und dem, was wir ändern müssen.

Wie dies gelingen kann, zeigt Shapiro auf.

Kontakt und Anschrift

Sie haben Interesse an einer professionellen Mediation?

Lernen Sie mich in einem unverbindlichen Vorgespräch kennen! Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.

Dr. iur. Hanns-Uwe Richter
Rechtsanwalt
Zertifizierter Mediator (HIM / Universität Heidelberg)

Kurfürsten-Anlage 59
69115 Heidelberg

Telefon: 0049 6221 - 9812-12
Fax: 0049 6221 - 9812-73
E-Mail: info@heidelberg-mediator.de

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